Die E-LMS Langstrecken-Meisterschaft der Enduracefactory wird mit allen Klassen ausgetragen. Diese Meisterschaft basiert auf rFactor und der EnduranceSeries-Modifikation des Enduracers-Modding-Teams.
07.06.2010 01:00 Team - Kiez Racing
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Nachdem man in der letzten Saison sich um ein Cockpit bei IMSA Porsche beworben hatte aber aufgrund fehlender Sponsoren die Segel streichen musste nahm diese Saison in Angriff. Bereits im Vorfeld waren alle Budgetfragen geklärt und man konnte sich voll auf die Vorbereitung konzentrieren. Einsatzfahrzeug sollte ein Aston Martin DB9 herhalten.
Voller Vorfreude ging es nach Sebring zu den Vortests und zu einer ersten Standortbestimmung. Teameigner und Fahrer M. Gerzack zeigte sich nach den ersten Runden zuversichtlich. Nachdem man die bekanntlichen Kinderkrankheiten aussortiert hatte konnte der erste Lauf kommen. Leider musste das Team bereits vor dem ersten Rennen einen Rückschlag hinnehmen, bei den letzten Testfahrten stellte man einen Fehler im Motorprogramm fest und somit viel Road Atlanta aus. Zum zweiten Lauf in Long Beach war man aber gut aufgestellt und es ging unter der Vorraussetzung „Ankommen“ ins Rennen. Wo man am Ende einen achten Klassenrang und somit die ersten Punkte feiern konnte.
Dann endlich der heissersehnte Europaauftakt im königlichen Park von Monza. Dank der Unterstützung des Aston Martin- Werkteams konnte man Feineinstellungen am Fahrwerk vornehmen und erreichte dadurch eine bessere Balance und mehr Topspeed. In den offziellen Testfahrten war man zwar nicht auf Schlagdistanz aber auch nicht auf verlorenem Posten.
Im Quali zeigte sich dann die altbekannte Schwäche von M. Gerzack, die da heisst auf den Punkt schnell zu sein. Somit sprang am Ende der letzte Platz im GT1- Feld heraus aber das Rennen sollte lang werden. Durch einige kleinere Zwischenfälle beim Start konnte man sich bereits nach einer Runde auf dem dritten Klassenplatz einsortieren. Leider wurde man bei einem Überrundungsmanöver von einem LMP abgeschossen und man fand sich mit Rundenrückstand am Ende des Feldes wieder. Durch beherztes Fahren kämpfte sich M .Gerzack nach und nach wieder ran, bevor in der 44. Runde zur Anfahrt der Parabolica ein kapitaler Motorschaden alle Träume und Hoffnungen auf Punkte zerplatzen lies.
Die Marschrichtung für die nächsten Rennen besteht ganz klar darin anzukommen und hier und da eine Punkt zu erobern. Was bei diesem starken GT1- Feld nicht leicht wird.